Über mich · Familie
Meine Familie, öffentlich sichtbar
Ich lebe nicht nur beruflich mit Polyamorie – meine eigene Familie ist eine sichtbare Regenbogenfamilie. Wir bilden mit 2 Männern und einer Frau eine polyamore Dreieckskonstellation. Genau diese Erfahrung bringe ich in die Beratung ein.
Unsere Konstellation
Seit 2016 zu dritt, seitdem gewachsen
Seit 2011 bin ich mit Christian zusammen, seit 2012 gehört Fabian als Partner dazu. 2016 haben wir unsere polyamore Konstellation zu dritt gefestigt. Heute ziehen wir gemeinsam zwei Kinder groß – als Familie, die von außen nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist, aber im Alltag ganz normal funktioniert: mit Absprachen, Rollen, Streitgesprächen und Versöhnung wie in jeder anderen Familie auch. Dabei haben wir viele Strategien entwickelt, um aus Fehlern zu lernen und Kommunikation auf Augenhöhe und ohne Vorwürfe und Machtgefälle zu erlauben. So fühlt sich auch bei drei Partner*innen jede*r gesehen und ernst genommen.
Öffentlichkeitsarbeit
Im Fernsehen & in den Medien
Seit 2020 ist unsere Familie in verschiedenen TV- und Medienformaten zu sehen. Uns ging es dabei nie um Aufmerksamkeit um ihrer selbst willen, sondern darum, alternative Beziehungs- und Familienmodelle sichtbarer und normaler zu machen. Viele Menschen kennen Polyamorie nur aus Vorurteilen – wir zeigen, wie unser Alltag tatsächlich aussieht und dass unsere Familie ganz harmonisch und unsere Kinder sehr glücklich sind.
Ehrenamtliches Engagement & Social Media
Wir engagieren uns ehrenamtlich bei „Queer Rainbow Family" und teilen unsere Erfahrungen als Regenbogenfamilie mit über 37.000 Follower*innen auf Instagram (@polyamorie.familie) – nicht als perfekte Vorzeigefamilie, sondern mit den Höhen und Tiefen, die dazugehören.
Kanäle
Zum Nachschauen & Nachhören
Einblicke in unseren Alltag und unsere Sichtweisen gibt es auch zwischen den Sitzungen – unter dem Namen „Real Polylife":
Mein Beratungskanal auf Instagram: @polyamorie_beratung
Sichtbarkeit im Alltag
Umgang mit Gesellschaft & Outing
Eine sichtbare Familienform bedeutet auch: ständig erklären, einordnen, manchmal verteidigen. Das betrifft unterschiedliche Kreise auf unterschiedliche Weise.
Gegenüber den Kindern
Kinder brauchen altersgerechte, ehrliche Sprache – und die Sicherheit, dass ihre Familie normal ist, auch wenn sie anders aussieht als die meisten anderen.
Gegenüber Freund*innen
Manche reagieren neugierig, manche unsicher, manche ablehnend. Wir haben gelernt, wo sich Aufklärung lohnt – und wo eine Grenze wichtiger ist als eine Erklärung.
Gegenüber der Herkunftsfamilie
Oft der emotional anspruchsvollste Kreis: hier geht es nicht nur um Information, sondern um Beziehungen mit langer Geschichte, eigenen Erwartungen und die Frage „Was werden die Nachbar*innen über euch denken?"
Gegenüber der Öffentlichkeit
Kita, Schule, Nachbarschaft, Ämter – überall dort, wo Familienstrukturen abgefragt werden, die für die meisten Formulare gar nicht vorgesehen sind.
Genau diesen Umgang – wann sprechen, wann schweigen, wie auf Reaktionen reagieren – bringe ich in die Beratung mit ein, wenn du selbst eine sichtbare Beziehungs- oder Familienform lebst oder überlegst, sichtbarer zu werden.
Fragen zu deiner eigenen Sichtbarkeit?
Ob Outing gegenüber der Familie, Umgang mit der Kita oder der Frage, wie viel Öffentlichkeit sich richtig anfühlt – das können wir im kostenlosen Kennenlernen besprechen.